Der Verband der nationalen und internationalen Immobilienagenturen der Balearen (ABINI) hat es sehr positiv bewertet, dass Manacor als erste Gemeinde der Balearen Baugenehmigungen über städtische Kooperationsstellen (ECU) erteilt, eine Maßnahme, die darauf abzielt, die Verwaltungsabläufe zu beschleunigen und die Fristen für den Wohnungsbau zu verkürzen.
ABINI ist der Ansicht, dass diese Initiative einen Wendepunkt in der kommunalen Stadtplanung darstellt und ein Vorbild für die übrigen Gemeinden der Inseln ist. „Eine agile Verwaltung ist eine unverzichtbare Voraussetzung, um das Wohnungsangebot zu erhöhen und auf eine reale und steigende Nachfrage zu reagieren“, erklärte der Präsident von ABINI, Daniel Arenas.
Der Verband erinnert daran, dass die Einführung von Mechanismen der öffentlich-privaten Zusammenarbeit wie den ECU eine der Maßnahmen ist, für die sich ABINI in den letzten Jahren wiederholt eingesetzt hat. „Es geht nicht darum, Kontrollen zu lockern, sondern um mehr Effizienz, Rechtssicherheit und Schnelligkeit bei den Verfahren zu erreichen, wobei alle Garantien erhalten bleiben“, betonte Arenas.
ABINI betont, dass Verzögerungen bei der Erteilung von Baugenehmigungen seit jeher eines der größten Hindernisse für den Bau neuer Wohnungen und die Sanierung bestehender Gebäude sind. „Wenn es Jahre dauert, bis eine Baugenehmigung erteilt wird, wirkt sich das letztendlich auf den Endpreis der Wohnung aus. Die Beschleunigung dieser Verfahren ist ein direkter Beitrag zur Verbesserung des Zugangs zu Wohnraum“, fügte der Präsident des Verbandes hinzu.
ABINI würdigt auch die Rolle der Balearenregierung bei der Förderung dieses Instruments und ermutigt andere Gemeinden, dem von Manacor eingeschlagenen Weg zu folgen. „Es handelt sich um eine sinnvolle, technische und notwendige Maßnahme. Je mehr Gemeinden sich anschließen, desto größer wird die positive Wirkung auf den gesamten Immobilienmarkt und die Bürger sein“, schloss Daniel Arenas.



